Aktuelles

Das war`s… …Tschüss 2021

 

Auch in der letzten Woche des Jahres 2021 fand die Warenausgabe der Tafel Lübeck e.V. im Freien unter Corona Bedingungen statt. Geprägt wurde diese Woche von starken Temperaturschwankungen. Von minus 4° bis plus 12° war alles dabei: Regen, Wind, Sonne.

In diesen letzten Tagen haben wir auf den Tafel-Euro von den Kunden verzichtet. Die Kunden waren erstaunt, aber sehr zufrieden mit dieser kleinen Geste.

Mit guter Laune, harter Arbeit, viel Elan und Motivation haben alle Ehrenamtlichen der Tafel Lübeck e.V. dazu beigetragen, dass das Jahr 2021 erfolgreich zu Ende ging.

Wir freuen uns, auch in 2022 wieder für unsere Kunden da zu sein.

Drei Tonnen Lebensmittel für die Lübecker Tafel

 

Bei der Aktion kamen knapp drei Tonnen Lebensmittelspenden zusammen. Foto: WJ

Lübeck - St. Jürgen: Am neuen Standort im Campus Center Lübeck konnten bei EDEKA, ALDI und ALNATURA am Samstag, den 11. Dezember 2021, wieder großzügige Lebensmittelspenden entgegengenommen werden. 15 Wirtschaftsjunioren sammelten über den Tag 133 Kisten mit Lebensmitteln. Das Gesamtgewicht lag mit der Spende von ALDI bei insgesamt bei 2,9 Tonnen.

„Überrascht wurden wir am Nachmittag von Ingo Hafke, aditum Steuerberatungsgesellschaft, der eine Firmenspende über 1.500 Euro zusagte“, so Jannik Fuhrmann, Projektleiter der Wirtschaftsjunioren Lübeck. „Eine bemerkenswerte Aktion für Lübeck, die wir gerne unterstützen möchten“, so Hafke. Mit weiteren Spenden auf das Konto der Tafel sind insgesamt über 2.000 Euro für den Lebensmitteleinkauf zusammengekommen.

Glücklich sind am Ende alle Teilnehmer über die große Menge an Lebensmittelspenden. „Aus dem Vorjahr haben wir gelernt. Um alle Kisten abholen zu können, sind wir in diesem Jahr mit zwei Fahrzeuge gekommen – die waren auch notwendig“, freut sich Lothar Frenz Schatzmeister von der Tafel Lübeck.

Bericht von HL-live am 21.12.2021

Nikolausspende: Freude bei der Lübecker Tafel

 

Von links: Tafel-Vorstandsvorsitzender Uwe Escher und Round Table 29 Projektleiter Andy Schob. Foto: Round Table 29.

Lübeck: "Alle Jahre wieder". So heißt es an sich auch bei der Jahresplanung des Lübecker Serviceclubs Round Table 29, wenn es um die Sammelaktion für die Tafel Lübeck im Advent geht. Seit Jahren ist das Sammeln von Geld-, Sach- und Lebensmittelständen ein fixes Projekt an einem der Adventwochenenden. In den letzten Jahren wurde dies wiederholt im Citti-Park Lübeck erfolgreich durchgeführt.

"Leider mussten wir schon im letzten Jahr das Sammeln vor Ort aufgrund der Pandemie absagen." sagt Andy Schob, der das Projekt seit 2016 jährlich für und mit der Tafel plant. "Dieses Jahr mussten wir uns einfach was anderes überlegen, um hier dennoch helfen zu können. Daher haben wir uns entschieden Teile der Spenden aus einem unserer anderen Hands-On-Projekte in diesem Jahr als Nikolausspenden der Tafel Lübeck zukommen zu lassen" so Andy Schob weiter.

Da kam die "Holzaktion" im Spätsommer dieses Jahres genau richtig. Wie auch im Vorjahr hat der Round Table hier einen Sattelzug gebrauchsfertiges Kaminholz gekauft und dieses für den guten Zweck an Kunden in und um Lübeck weiterverkauft, geliefert und gegen eine kleine Spende auch am Wunschort aufgestapelt. Ein klassisches Hands-On-Projekt dessen Ertrag zur Unterstützung verschiedener Projekte und Organisationen in Lübeck und Umgebung verwendet wird.

"Für die Tafel ist es ein Segen in diesen Zeiten. Natürlich bauen wir primär auf die Lebensmittelspenden unserer Partner und Spender in Lübeck und die Helfer sowie Unterstützer betreiben die Tafel ehrenamtlich. Doch das ganze Drumherum im Tafel-Betrieb will natürlich auch bezahlt sein und da helfen ehrenamtliche Spenden wie die des Round Table uns sehr." sagt Uwe Escher, Vorstandsvorsitzender der Tafel Lübeck.

Im kommenden Jahr hoffen die Ehrenamtler darauf, dass die Gegenmaßnahmen zur Pandemieeindämmung Wirkung zeigen und ein Sammeln vor Ort wieder möglich wird. Die Tafel kann jederzeit Unterstützung in verschiedenster Form gebrauchen, neben Geldspenden natürlich durch das Spenden von Lebensmitteln, durch Mitgliedsbeiträge und das Anpacken durch Helfer vor Ort - Informationen dazu gibt es unter www.tafel-luebeck.de.

Autor: RT 29/Red.

Tellersammlung der Schiffsmakler für fünf Vereine

 

Jörg Gronau (Tafel Lübeck) erhielt symbolisch einen Spenden-Scheck von Katrin Verner (links, Vorstandsmitglied der
Vereinigung Lübecker Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V.) und Gabriela Chlench-Andersen (Geschäftsführerin
der VLSS). Foto: B. Pagel

Lübeck: Coronabedingt konnte in diesem Jahr das weit über Lübecks Grenzen hinaus bekannte Schiffsmakleressen nicht stattfinden. Es wäre das 46. Essen seiner Art gewesen und traditionell hätte es auch wieder die sogenannte Tellersammlung gegeben, eine Spendensammlung unter den Teilnehmern und Gästen dieser Veranstaltung, zugunsten gemeinnütziger Einrichtungen.

Die Vereinigung Lübecker Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. (VLSS), Gastgeber dieser Veranstaltung, zeigte Initiative und motivierte ihre, der Vereinigung angeschlossenen Mitgliedsunternehmen auch ohne das “Maritime Essen” einen Beitrag zu spenden. Diese ließen sich nicht lumpen. Aufgerundet durch die Vereinigung kam die großzügige Summe von 5.000 Euro zusammen, die zu gleichen Teilen der Tafel Lübeck e.V., den Klinik-Clowns Lübeck e.V., der gemeinnützigen Einrichtung “DIE BRÜCKE”, dem Kinderschutz-Zentrum Lübeck sowie der Seemannsmission Lübeck zu Gute kommen.

Am vorigen Mittwoch fand die symbolische Schecküberreichung im traditionsreichen Restaurant Schiffergesellschaft statt, zu der Vorstand und Geschäftsführung der Schiffsmaklervereinigung eingeladen hatten. Coronabedingt fand diese Veranstaltung unter der geltenden 2-G-Regelung statt.

Autor: B. Pagel

Tafel mit neuem Vorstand und neuer Motivation

 

Mit voller Motivation und mehr Kommunikation als bisher will der neue Vorstand der Tafel Lübeck die anstehenden Herausforderungen meistern:
Vorsitzender Uwe Escher (v. l.), sein Vertreter Jörg Gronau, Schatzmeister Lothar Frenz sowie die Vorstandsmitglieder Matthias Korehnke,
Ingegärt Netz und Andreas Fink-Goldmann. Wegen einer Erkrankung fehlt Birgit Weber. Foto: Lutz Roessler

Zuletzt war der Vorstand, so Mitglied Andreas Fink-Goldmann, „durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und natürlicher Fluktuation auf drei Mitglieder zusammengeschrumpft und damit für die vielfältigen Aufgaben in und an der Tafel nicht mehr ausreichend handlungsfähig". Dabei sei es wichtig, dass die Tafel mit einer Stimme nach außen wirke. Mit einem neu gewählten, siebenköpfigen Vorstand kann die Tafel nun wieder voll durchstarten.

Bereits im vergangenen Jahr sollte bei einer Mitgliederversammlung der Tafel Lübeck ein neuer Vorstand gewählt werden. Doch die Veranstaltung musste wegen des Lockdowns abgesagt werden. Jetzt konnte das endlich nachgeholt werden. Neuer Vorsitzender ist der 66-jährige Uwe Escher. Der Schwabe, der vor einigen Jahren nach Lübeck zog, engagiert sich seit drei Jahren im Fahrdienst der Tafel.

„Der Blick geht nach vorn, nicht zurück", sagt Escher. Vor allem die interne Kommunikation wollen wir verbessern." Der neue Vorstand, dem Jörg Gronau als stellvertretender Vorsitzender, Lothar Frenz als Schatzmeister, die Mitglieder Birgit Weber, Ingegärt Netz, Matthias Korehnke und Andreas Fink-Goldmann angehören, hat einen ersten Schritt in diese Richtung unternommen.

„Wir haben die Runde gemacht und uns den Mitarbeitern aller Ausgabestellen vorgestellt", sagt Escher. Dabei habe der Vorstand wertvolle Tipps bekommen, „wie die Tafel der Zukunft aussehen soll". Auf alle Fälle mit mehr Präsenz des Vorstandes vor Ort und mit regelmäßigem Austausch.

Die Mitglieder des Tafel-Teams sind überwiegend 60plus, einige sogar schon Anfang 80, wie Andreas Fink-Goldmann noch einmal betont. Gerade in der Corona-Pandemie sei das, weil man ja selbst der „vulnerablen" Gruppe angehöre, nicht ganz einfach. „Aktuell ist unsere größte Herausforderung die Corona-Entwicklung", sagt auch Vorsitzender Escher. „Wir stellen die Ausgabestellen auf kontaktlose Übergabe der Lebensmlttel um, was ein hoher Aufwand ist und unsere Ehrenamtler stark fordert."

Denn: Die Lübecker Tafel möchte auf keinen Fall die Lebensmittelausgabe an ihre bedürftlgen Kundinnen und Kunden einstellen — und sie muss gleichzeitig auch zusehen, das Team nicht zu gefährden.

Bericht der Lübecker Nachrichten von sar

Neue Räume für die Lübecker Tafel

 

Andreas Fink-Goldmann zeigt, wie beengt das Lager ist.

Gewerbeimmobilie im Butenhof bietet viel Platz – Jetzt werden noch Ehrenamtliche für den Fahrdienst gesucht.

Gerade einmal 250 Quadratmeter inklusive Lager, Kühlraum, Aufenthaltsraum und Büro, nur ein schmaler Parkstreifen für insgesamt sechs Transporter: Das ist die Situation der Tafel Lübeck in der Schulstraße. Deshalb suchte sie im Frühsommer neue, größere Räume. Die hat sie jetzt gefunden, am südlichen Stadtrand – was neue Probleme mit sich bringen könnte. Deshalb werden weitere Ehrenamtler dringend gesucht.

Kleine Bilanz für das erste Halbjahr 2021: 410 Tonnen Lebensmittel hat die Tafel als Spenden zusammengetragen und damit pro Woche 830 Erwachsene in den sieben Ausgabestellen jede Woche versorgt. 15 Tonnen Lebensmittel konnten die Lübecker darüber hinaus anderen Tafeln und gemeinnützigen Einrichtungen abgeben. Transportiert werden die Waren mit sechs Sprintern, die mit Fahrer und Beifahrer besetzt werden müssen. „Die Tafel Lübeck hat einen neuen Standort gefunden, der alle unsere Anforderungen nach Größe, Funktionalität, Hygiene, Sicherheit und Arbeitsbedingungen weitestgehend erfüllen wird“, sagt Andreas Fink-Goldmann für den Vorstand. Es handelt sich um eine Gewerbeimmobilie am Butenhof 1 in St. Jürgen. „Wir werden nach Abschluss der notwendigen Investitionen im und am Gebäude von der Schulstraße zum Butenhof 1 umziehen.“

Die künftige Immobilie ist doppelt so groß wie die bisherige, das Gewerbegelände ist für die sechs Sprinter ideal und mit ausreichend Parkraum ausgestattet. Das Rangieren und Beladen der Fahrzeuge sei nun, ebenso wie das Betreiben der Kühlung über Nacht bei sommerlichen Temperaturen, problemlos möglich, weil keine Anwohner durch Lärm gestört würden. Und: Die Arbeiten im Lager könnten nunmehr in einer Lagerhalle erledigt werden. Was bislang nicht möglich war, „weil alle Packarbeiten aus Platzmangel unter freiem Himmel erfolgen mussten“, erklärt Fink-Goldmann. Am neuen Standort gibt es viele weitere Vorteile.

Die Tafel hat derzeit 210 Ehrenamtliche, 52 davon sind im Fahrdienst und Lager tätig. Durch den Umzug von der Stadtmitte an den südlichen Stadtrand sei zu befürchten, einige Ehrenamtliche zu verlieren. Vielleicht sei der Weg zu weit, die Kosten zu hoch, stehe der Zeitaufwand in einem Missverhältnis zum empfundenen Ehrenamt oder vieles mehr. Fink-Goldmann: „Wir wenden uns besonders an die an unserer Arbeit interessierten Menschen aus den angrenzenden, sowie allen anderen Stadtteilen und darüber hinaus.“

Deshalb sucht die Tafel dringend vor allem für den Fahrdienst – als Fahrerin oder Fahrer beziehungsweise Beifahrerin oder Beifahrer – zur Besetzung der täglichen Touren mit den sechs Sprintern weitere Ehrenamtler. Allein für diesen Bereich würden weitere 20 Ehrenamtler gebraucht. Die Arbeitszeit der Fahrzeugbesatzung beginne in der Regel morgens um 7 Uhr und ende für die Vormittagstouren zwischen 12 und 13 Uhr. Fink-Goldmann: „Ehrenamt bedeutet in diesem Zusammenhang eine Leistung, die nicht täglich erbracht werden muss, sondern zu den persönlichen Bedürfnissen passen soll.“ Und wenn das zum Beispiel nur eine Tour pro Woche sei, sei es dennoch ehrenwert und wertvoll.

Info unter: tafel-luebeck.de oder Telefon 04 51/59 95 94.

Bericht der Lübecker Nachrichten von Sabine Risch

Neuer Sprinter für die Tafel

 

Freudige Schlüsselübergabe: Lothar Frenz (Mitte) nimmt den symbolischen Autoschlüssel von Verkaufsleiter Frank
Ollenschläger (rechts) sowie Blumen von Verkäufer Lukas Blum (links) entgegen. Foto: M. Poppe-Albrecht

Lübecker Autohaus und Spendengelder sichern Mobilität des Vereins.

Der ehrenamtliche Dienst der Tafel Lübeck stellt eine enorme Leistung dar, die der Verein mit Zahlen belegt: Im vergangenen Jahr wurden an sechs Ausgabestellen in der Stadt rund 595 Tonnen Lebensmittel ausgegeben. „142 Unternehmen in Lübeck und Umgebung spenden uns regelmäßig Lebensmittel“, berichtet Lothar Frenz.

Insgesamt unterstützte die Tafel 2020 pro Woche 596 Lübecker Haushalte. Daneben belieferte die Tafel Lübeck im vergangenen Jahr vier Kitas und vier Schulen sowie weitere sieben soziale Einrichtungen in der Hansestadt. „Auch bedürftige Menschen engagieren sich bei uns und packen mit an“, freut sich der Schatzmeister über das große Engagement auf allen Seiten.

Circa 240 Menschen helfen derzeit ehrenamtlich bei der Tafel Lübeck. Doch auch auf Sponsoren und Spendengelder ist der Verein angewiesen. Ohne die Unterstützung von Privatleuten und Firmen sähe das Ergebnis der gesellschaftlichen Hilfsleistung nicht vorstellbar.

So kam kürzlich ein neuer Sprinter zum Fuhrpark der Lübecker Tafel hinzu. Damit gibt es nun insgesamt sechs Sprinter von Mercedes-Benz, der die Fahrzeuge über die Jahre an die Tafel übergeben hat. „Wir unterstützen die Tafeln bundesweit seit mehr als 20 Jahren“, bestätigt Franz Ollegenschläger, Verkaufsleiter des Unternehmens in Hamburg und Lübeck. Mercedes trägt dabei die Hälfte des Fahrzeuglistenpreises, die andere Hälfte kommt durch Spendengelder zustande. „Es ist ein gutes Gefühl, in Lübeck eine so breite Unterstützung bei unseren Spendern zu finden, ohne die wir uns diese Investition nicht hätten leisten können“, bestätigt Lothar Frenz.

Der Tafel-Fahrdienst wird von den im Wechsel eingesetzten ehrenamtlichen 60 Fahrern ausgeführt, die wochentags von acht bis 14 Uhr im Einsatz sind. Einige von ihnen waren bei der Übergabe des nagelneuen Sprinters mit dem nun kompletten Fuhrpark auf der Wallhalbinsel bei den Media Docks vertreten. MPA

Bericht des Wochenspiegel vom 21.08.2021

Akute Raumnot: Lübecker Tafel in Not

 

Uwe Escher ist ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der Lübecker Tafel.
Er trägt Lebensmittel aus den Räumen in der Schulstraße.
Mitarbeiter Andreas Fink-Goldmann steht vor dem Lager.
Es ist bis unter das Dach gefüllt mit Paletten und Lebensmitteln.
Fotos: Künzel

Der Standort Schulstraße ist für Lager, Büro und Logistik zu klein. Der Verein sucht eine neue Bleibe, um 1500 Menschen weiterhin gut versorgen zu können.

In der Schulstraße hat die Lübecker Tafel ihren Hauptstandort. Auf rund 250 Quadratmetern ist dort die gesamte Logistik untergebracht. Lager, Kühlraum, Büros und Aufenthaltsraum sind so klein und eng beieinander, dass die ehrenamtliche Arbeit zunehmend schwieriger wird. Um 1500 Menschen an sieben Ausgabestellen weiterhin gut mit Lebensmitteln versorgen zu können, sucht der Verein eine neue Bleibe.

„Die Tafel platzt aus allen Nähten ", sagt Mitarbeiter Uwe Escher, „wir stoßen nicht an unsere Grenzen, inzwischen überschreiten wir sie." Der ehrenamtliche Helfer lässt den Blick im Aufenthaltsraum schweifen. Bis unter die Decke stapeln sich Hunderte Kisten, in denen die Lebensmittel zu den Ausgabestellen transportiert werden. In einer Ecke steht ein Hubwagen, in der anderen ein Schreibtisch, kein Fleckchen ist frei.

Die Lübecker Tafel sammelt seit 25 Jahren überschüssige, aber noch verwertbare Nahrungsmittel bei verschiedenen Spendern ein und verteilt die Lebensmittel an Menschen in Lübeck, die Hilfe brauchen. Aktuell hat der Verein 290 ehrenamtliche Helfer und verteilt pro Woche bis zu 20 Tonnen Lebensmittel an die Bedürftigen.

„Wir sind dankbar, dass wir hier 20 Jahre lang so gut untergekommen sind ", betont Andreas Fink-Goldmann, „aber Wir müssen nach vorne schauen und zukunftsfähig werden." Und das bedeutet, dass ein neuer Standort mit rund 500 Quadratmetern nötig ist. Der Ehrenamtliche erklärt, warum.

Wenn in der Schulstraße Lebensmittel aus dem Lager geholt werden, müssen die Mitarbeiter zunächst die Paletten aus der Mitte nach draußen fahren. Die stehen sonst im Weg. Das Umpacken von Konserven, Nudeln, Hülsenfrüchten und anderen länger haltbaren Lebensmitteln in die Kisten muss dann auf dem schmalen Parkstreifen vorm Eingang passieren. „Egal ob es regnet, schneit oder die Sonne knallt", sagt Fink-Goldmann, „wir haben einfach keinen Platz zum Packen und Sortieren. "

Im Lager stehen nicht nur ein paar Kartons herum. Die Lebensmittel stapeln sich auf Paletten bis unters Dach. Wir bekommen inzwischen auch mehr Großspenden mit Tausenden Suppendosen oder Ähnlichem" erklärt Escher, „für diese und alle anderen Spenden sind wir total dankbar, ist ja klar. Aber wir müssen diese tollen Lebensmittel künftig besser lagern, umpacken und sortieren können."

Unter dem Platzmangel leiden auch die Leute im Fahrdienst. „Wir haben sechs Transporter, aber keinen eigenen Parkplatz.", sagt Fahrer Matthias Korehnke. In dem dicht besiedelten Wohngebiet rund um die Schulstraße sei die Parkplatznot manchmal groß. Auch das Rangieren auf der kleinen Fläche vorm Lager sei schwierig, so Korehnke. „Daher können wir verstehen, dass sich die unmittelbar betroffenen Nachbarn manchmal vom Lärm und von Motoren gestört fühlen."

Die finanziellen Mittel der Tafel sind begrenzt.

Idealerweise sucht die Lübecker Tafel daher einen neuen Standort in einem Gewerbegebiet. Wie hoch die Miete maximal sein sollte, kann der Verein aktuell nicht sagen. „Aber wir sind ein gemeinnütziger Verein, leben von Spenden und unsere finanziellen Mittel sind begrenzt", betont Escher und hofft mit seinen Kollegen, dass die Tafel möglichst bald umziehen kann.

Für Angebote per Mail an info@tafel-luebeck.de ist der Verein dankbar.

Bericht der Lübecker Nachrichten von Cosima Künzel

Änderung von Öffnungsterminen
 

Für Pfingsten ist eine Sonderregelung notwendig.

Ausgabestelle Kücknitz: Die Ausgabe erfolgt am Dienstag, den 25.05.2021

Ausgabestelle Travemünde: Die Ausgabe erfolgt am Donnerstag, den 27.05.2021

Angst vor Corona? Weniger Kunden gehen zur Tafel

 

Sind auch im aktuellen Lockdown voll in Aktion:
Dieter Lepper (l.) und Andreas Fink-Goldmann
beladen einen Transporter mit Waren für die
Ausgabestellen.
Mit fünf eigenen Kühltransportern sammelt der Verein
die Lebensmittel und verteilt sie an sieben Ausgabe-
stellen und soziale Einrichtungen. Fotos: 54°/John Garve

Es sind mehr als 230 Ehrenamtliche, die für die Tafel einsammeln, packen, ausliefern und in den sieben Ausgabestellen als "Verkäufer" die Menschen versorgen, die sich einen Einkauf im Supermarkt nicht leisten können. Die Helferinnen und Helfer der Tafel gehören größtenteils der Generation Ü 60 an - und damit der Risikogruppe in der Corona-Pandemie. Doch sie haben sich nicht zurückgezogen und in diesem ungewöhnlichen Jahr dennoch 600 Tonnen Lebensmittel verteilt - weniger als in den Vorjahren, aber immer noch eine Menge.

Rückblende: Im ersten Lockdown schließen die Ausgabestellen - zum Schutz der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Doch bereits Anfang April organisiert die Tafel mit ihrem damaligen Vorsitzenden Joachim Lamm und Unterstützung der Stadt Open-Air-Sonderausgaben: Die Tafel-Kunden erhalten, direkt von der Ladefläche des Lkw, vorgepackte Tüten.

Der Verein investiert in Spuckschutzwände, Masken, Desinfektionsspender und ähnliche Ausrüstung - 17.500 Euro waren es laut Schatzmeister Lothar Frenz (74) - und nimmt im Mai den regulären Betrieb wieder auf. "Dank der Unterstüzung von Stiftungen, Firmen und der Stadt sind die zusätzlichen Ausgaben zu verkraften gewesen, so dass finanzielle Hilfestellungen, wie für Vereine vom Land oder Bund vorgesehen, nicht in Anspruch genommen werden mussten", so Frenz.

Doch anfangs sind die Lebensmittel knapp. Das schlägt sich auch in der Jahresbilanz der Tafel nieder: Frenz spricht von einem "signifikanten Rückgang um 25 Prozent, der aus dem ersten Lockdown und einem generell geringeren Angebot der Märkte resultiert".

Inzwischen hat sich alles wieder eingependelt, die Tafel versorgt mit fünf eigenen Kühltransportern - einer von ihnen wurde im September durch Großspenden einer Lübecker Stiftung und einer Lübecker Firma angeschafft - sieben Ausgabestellen und verschiedene soziale Einrichtungen in der Stadt sowie kleinere Tafeln in der Umgebung.

Auch im aktuellen Lockdown. "Wir sind bestens ausgerüstet", sagt die stellvertretene Vorsitzende Margot Bartsch (73), "unsere alten Spender sind sehr aktiv, so dass wir keine Lebensmittel-Knappheit haben." Auch die "Kauf-1-mehr"-Aktion der Wirtschaftsjunioren bei Edeka Martens im Luv-Center sei erfolgreich gewesen, ergänzt Schatzmeister Frenz. Was der Tafel-Vorstand bedauert: Der Mittagstisch, die "Tafelrunde" in und mit der Friedenskirche, ist wegen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres nicht möglich. "Hier wird mit der Bereitstellung und Verteilung vorgepackter Tüten ein wenig die Not gelindert", sagt Frenz, der hofft, dass das Angebot 2021 wieder aufgenommen werden kann.

Eines ist in der Bilanz für das Jahr 2020 erstaunlich: Der Durchschnitt liege, weiß der Schatzmeister, bei rund 1750 festen Tafel-Kunden pro Jahr. Ausnahme: das Jahr 2015/2016, als viele Flüchtlinge einen deutlichen Kunden-Zuwachs bewirkten. Eigentlich würde man vermuten, dass die ärmsten Lübecker auch im Corona-Jahr 2020 vermehrt die Unterstützung der Tafel gebraucht hätten. Aber das Gegenteil ist der Fall: "Die Anzahl der Kunden ist dieses Jahr um 25 Prozent zurückgegangen", sagt Frenz. "Wir können nur vermuten, dass sie wegen Corona Angst haben", so Margot Bartsch. "Vielleicht gehören sie ja zu einer Risikogruppe oder Fürchten ganz allgemein das Infektionsrisiko", ergänzt Frenz.

Ende Januar feiert die Lübecker Tafel 25-jähriges Bestehen. Gefeiert werde natürlich aufgrund der Corona-Situation nicht, sagt Margot Bartsch, "aber wir werden jeder Helferin und jedem Helfer einen Tafel-Becher überreichen."

Und Schatzmeister Lothar Frenz ist zuversichtlich, "dass wir dank der unverändert hohen Spendenbereitschaft für die Arbeit der Tafel in Lübeck mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unsere Leistungen für die hilfebedürftigen Menschen in Lübeck weiterhin anbieten können."

Bericht der Lübecker Nachrichten von sr

Jahresdank 2020

 

17.12.2020

 

Aus aktuellem Anlass teilt die Tafel Lübeck mit:

Die Ausgabestellen haben weiterhin - auch während des Lockdown - zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Lediglich am 24.12. (Heiligabend) und am 31.12. (Silvester) ruht der Tafelbetrieb, und die Ausgabestellen bleiben geschlossen.

Der Vorstand wünscht allen Lübecker*innen ein gesundes friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wegen Corona: Vielen Tafeln fehlen Grundnahrungsmittel

 

Lange Schlangen bei der Tafel: bei der Hilfsorganisation können sich bedürftige Menschen mit Lebensmitteln eindecken. Foto: Maxwitat

Die Lebensmittel werden weniger, die Schlangen bei den Tafeln aber nicht kürzer. Die Lieferwagen der Hilfsorganisatoren sind zwar wieder so unterwegs wie vor der Corona-Pandemie; die Spenden, die sie bekommen, reichen allerdings nicht immer aus. Vor allem klassische Grundnahrungsmittel fehlen. Welche Rolle spielt Corona?

In Hamburg anscheinend eine große. Dort hatten die Tafeln nach eigenen Angaben immer stark nach Messen, Großveranstaltungen und Straßenfesten davon profitiert, dass nicht alle Lebensmittel wie geplant verbraucht wurden. Inzwischen würden die Lebensmittel für die Bedürftigen aber kaum mehr ausreichen. "Wir fahren zwar schon wieder die alten Strecken und fahren dabei auch neue Supermärkte an, aber es kommt weniger rum als vor der Krise", sagt Vorstandsmitglied Julia Bauer. Vor allem Großspenden würden fehlen. "So war schnell ein ganzer Sprinter voll", sagt Bauer. Brisant: während der Coronakrise ist die Zahl der bedürftigen Menschen nach Tafel-Angaben in allen Hamburger Stadtteilen um bis zu 30 Prozent gestiegen.

Auch in Schleswig-Holstein merken einige Tafeln, dass die Spenden weniger werden. "Zur Zeit ist es wirklich so, dass wir weniger Spenden von den Supermärkten bekommen", sagt Olf Leder von der Neustädter Tafel. Er glaubt, dass es an den Touristen liegt, die gerade hier Urlaub machen. "Viele konnten nicht ins Ausland reisen und kaufen jetzt ordentlich ein." Besonders fehlen der Neustädter Tafel, wie der Hamburger auch, Dauerwaren wie Nudeln, Reis und Konserven. Auch Obst und Gemüse gibt es weniger. Dabei sei die Zahl der Kunden ebenfalls zuletzt gestiegen.

Einmal in der Woche darf jeder einkaufen gehen. Dafür gibt es vier verschiedene Ausgabestellen, von denen immer eine geöffnet hat: Grömitz, Neustadt, Timmendorfer Strand und Schönwalde. "Die Kunden sind alle bei uns registriert und bekommen einen Ausweis, auf dem auch vermerkt ist, wo sie die Ausgabestelle aufsuchen müssen", sagt Leder. Beliefert wird die Tafel von Supermärkten. "Zum Teil sind es aber auch Großspenden, die wir vom produzierenden Gewerbe bekommen", sagt er.

Die Ahrensböker Tafel bekommt auch weniger Obst und Gemüse gespendet. "Besonders gravierend ist es aber bei den Molkereiprodukten", erzählt Johann Rademacher. Da gebe es deutlich weniger Spenden als vorher. Auch er gehe nicht davon aus, dass es mit der Corona-Pandemie zusammenhängt. "Die Discounter disponieren einfach besser", sagt er. Die Planung in Sachen Nachfrage habe sich geändert und die Supermärkte bestellen weniger.

Bei der Oldenburger Tafel ist hingegen noch "alles ausgewogen". Allerdings sei die Zahl der Kunden hier auch gesunken. "Viele fürchten sich vor Corona und kommen deshalb nicht", glaubt Jörg Zander. Dei Tafel habe auch nur einmal in der Woche geöffnet. Einen Rückgang hat auch Margot Bartsch von der Lübecker Tafel gemerkt. Einen Engpass an Lebensmitteln verzeichnet die Lübecker Tafel dagegen bislang nicht. "Wir können unsere Bedürftigen noch immer gut bedienen", sagt sie. Eine komplette Grundversorgung könne durch die Tafeln ohnehin nicht geleistet werden. Die Taschen der Menschen seien nach einem Besuch bei der Tafel aber stets gut gefüllt. "In Deutschland muss keiner verhungern", ergänzt Bartsch.

"Nudeln und Reis haben eigentlich immer gefehlt", ergänzt Hans-Joachim Wild, Vorsitzender der Segeberger Tafel. Deshalb wurden in einigen Supermärkten Gitter-Sammelboxen aufgestellt, mit denen genau diese Lebensmittel eingefordert werden. "Das klappt bisher wirklich gut", sagt Wild stolz. Zudem wird am 28. November die "Ein-Teil-mehr-Aktion" durchgeführt, wo genau diese Lebensmittel erbeten werden. "Das muss dann für mindestens ein halbes Jahr reichen", sagt er.

Auch ihm ist nicht entgangen, dass die Zahl der Bedürftigen gestiegen ist. "Wir geben mehr Berechtigungsausweise aus", sagt er. Zudem seien inzwischen Menschen dabei, die sonst nicht unbedingt zu dem Kundenklientel gehörten. Auch er vermutet, dass dies an den wirtschaftlichen Umständen während der Corona-Pandemie liege. Hans-Joachim Wild verweist darauf, dass man auch als Privatperson etwas tun kann: "Zu Beginn der Corona-Pandemie war die Bereitschaft noch groß. Inzwischen ist sie abgeflaut." Das Nutzen der Sammelboxen oder das Spenden von Geld zum Kauf von Lebensmitteln sei dabei doch eigentlich ganz leicht.

Bericht der Lübecker Nachrichten von Jule Arista Runde

Ein neuer Flitzer für den guten Zweck

 

Lukas Blum (l.) und Frank Ollenschläger (3. v.l.) von Mercedes Benz übergaben das neue Fahrzeug und einen symbolischen Schlüssel an Fahrdienstleiter Michael Worreschck, Lothar Frenz, Birgit Weber und Gisela Werner (vom Vorstand der Tafel, v.l.). Foto: Felix König

Der Fuhrpark der Tafel Lübeck hat ein neues Schmuckstück: Sponsor Mercedes Benz übergab der Einrichtung jetzt einen nagelneuen Transporter. Er ersetzt einen alten Transporter, der den Anforderungen der Lebensmittelkontrolle nicht mehr gerecht geworden ist. Jetzt ist die Tafel mobiler unterwegs und kann Bedürftige noch besser versorgen als vorher.

Es mussten bereits fünf der alten Transporter ersetzt werden. Denn nur mit den neuen Transportern und der entsprechenden Kühlvorrichtung dürfen auch frische Milchprodukte zu den Ausgabestellen gefahren werden. "Mit diesem neuen Transporter ist die Modernisierung unseres Fuhrparks endlich abgeschlossen", sagt Lothar Frenz, Schatzmeister der Tafel Lübeck.

In die Modernisierung des gesamten Fuhrparks wurden 250.000 Euro investiert. Mercedes Benz unterstützt die Tafeln seit über 20 Jahren. Im Rahmen ihres Sponsoring-Programms übernimmt Mercedes Benz jeweils bis zur Hälfte des Kaufpreises.

"Wir sind stolz darauf, ein so bedeutsames Projekt wie die Tafel zu unterstützen und damit etwas Gutes zu tun", sagt Frank Ollenschläger, Verkaufsleiter für Transporter und Vans. An der Finanzierung des neuen Transporters beteiligten sich außerdem die Ladenbau-Firma Storebest und die Friedrich-Naumann Stiftung.

Bericht der Lübecker Nachrichten von Nina Lennartz

Hygieneschutz am Kolberger Platz

 

Mit den Spuckschutzelementen der Firma Cervotec (Münster) sind die Helfer*innen sowie die Lebensmittel während der Corona-Pandemie und darüber hinaus bestens geschützt. Der Vorstand der Tafel Lübeck e.V. dankt der Hansestadt Lübeck für die finanzielle Unterstützung.

Pressemitteilung der Tafel Lübeck e.V. Nr. 07/20 vom 3. Juni 2020

Nachdem die stationären Ausgaben am Kolberger Platz bereits wieder angelaufen sind, soll es ab der zweiten Juni-Woche auch für die Ausgabestellen in Kücknitz, Travemünde und Eichholz wieder losgehen:

Ausgabestelle Kücknitz:   Montag, den 8. Juni 2020 ab 14 Uhr
Ausgabestelle Travemünde:  Montag, den 8. Juni 2020 ab 15 Uhr
Ausgabestelle Eichholz - Mittwoch, den 10.Juni 2020 ab 14 Uhr
 
Neuanmeldungen bitte ca. 1 Stunde vor Ausgabebeginn mit den notwendigen Unterlagen erscheinen!
 
Der stationäre Vertrieb bedingt von allen Beteiligten ein hohes Maß an Disziplin, Rücksichtnahme und gegenseitigem Verständnis:

-so müssen die Abstandsregeln sowie Hygienevorschriften konsequent eingehalten,
-die Ausgabestellen dürfen nur einzeln und nicht von Familien betreten,
-und Kinder als Begleitperson u/o Kinderwagen können bis auf Weiteres nicht eingelassen werden.
 
Hier wird seitens der Tafel Lübeck um Verständnis gebeten. Der Mittagstisch der „Tafelrunde“ kann bis auf Weiteres noch nicht stattfinden, hier folgen zeitnah Informationen seitens der Friedenskirche.
 
Tafel Lübeck e.V.
(Joachim Lamm -Vorsitzender-)
 
Lübeck, den 3. Juni 2020

Pressemitteilung der Tafel Lübeck e.V. Nr. 06/20 vom 19. Mai 2020

Wie bereits angekündigt, gibt die Tafel nachfolgend die Startzeiten für die geplanten Lebensmittelausgaben in der letzten Mai-Woche „Alte Wäscherei“ am Kolberger Platz bekannt:

       -Dienstag     - 26.5. ab 13 Uhr Ausgabe „Innenstadt I“
       -Mittwoch    - 27.5. ab 12 Uhr Ausgabe „Innenstadt II“
       -Donnerstag - 28.5. ab 14 Uhr Ausgabe „Moisling“
       -Freitag       - 29.5. ab 13.30 Uhr Ausgabe „Buntekuh“

Neuanmeldungen bitte ca. 1 Stunde vor Beginn der Ausgabe mit den notwendigen Unterlagen erscheinen!

Sobald die Konzepte für die Ausgabestellen in Travemünde, Kücknitz sowie Eichholz umsetzbar sind, werden wir Einzelheiten hierzu bekannt geben. Gleiches gilt für den Mittagstisch der „Tafelrunde“ in der Friedenskirche.

Tafel Lübeck e.V.
(Joachim Lamm -Vorsitzender-)

Lübeck, den 19.5.2020

Pressemitteilung der Tafel Lübeck e.V. Nr. 05/2020 vom 14. Mai 2020

Neustart in Pandemie-Zeiten

Die Planungen der lübschen Tafel laufen auf Hochtouren, wenn alles klappt, soll der stationäre Betrieb in der letzten Mai-Woche wieder aufgenommen werden.

In der Zeit vom 3. April - 13. Mai des Jahres wurden mobil knapp 2.000, mit haltbaren Lebensmitteln vorgepackte Einkaufstaschen an bedürftige Tafelkunden ausgegeben. Nach erfolgtem Abschluß der 3. Sonderveranstaltung für alle sieben Ausgabestellen unter freiem Himmel, soll es wieder stationär losgehen, zunächst in der Hauptausgabestelle am „Kolberger Platz“. Hier planen wir anders, als in den Aussenstellen in Kücknitz, Travemünde und Eichholz, wo wir die Räumlichkeiten mit anderen Veranstaltern in der Woche teilen müssen. Aber auch für die letztgenannten Ausgabestellen wird es in Kürze wieder heißen:

Die Tafel macht weiter!

Der stationäre Vertrieb in Corona-Zeiten bedingt von allen Beteiligten ein hohes Maß an Disziplin, Rücksichtnahme und gegenseitigem Verständnis:

-so müssen die Abstandsregeln sowie Hygienevorschriften konsequent eingehalten,
-die Ausgaberäume dürfen nur einzeln und nicht von Familien betreten,
-und Kinder als Begleitpersonen und/oder Kinderwagen können bis auf Weiteres nicht eingelassen werden.

Hier wird seitens der Tafel Lübeck um Verständnis gebeten. Sobald es praktikable Lösungen für die Ausgabestellen Kücknitz / Travemünde / Eichholz gibt, werden diese bekanntgegeben.

Tafel Lübeck e.V.
(Joachim Lamm -Vorsitzender-)

Lübeck, den 14. Mai 2020

Pressemitteilung der Tafel Lübeck e.V. Nr. 04/20 vom 23.4.2020

Aufgrund des großen Zuspruchs und wegen vieler positiver Rückmeldungen durch unsere Kunden, plant die Tafel Lübeck eine Fortsetzung der diesjährigen „Freiluftsaison“! Folgende Termine sind geplant:

-8.5.2020 - Kolberger Platz ab 10 Uhr für Kunden der „Dienstag-Ausgabe“
                                        ab 11 Uhr für Kunden der „Mittwoch-Ausgabe“
                                        ab 12 Uhr für Kunden „Moisling“
                                        ab 13 Uhr für Kunden „Buntekuh“
-11.5.2020 - Kücknitz ab 12 Uhr
                   Travemünde ab 13 Uhr
-13.5.2020 - Eichholz ab 13 Uhr

Da die Vorbereitungen für den Neustart eines regulären Tafelbetriebs noch nicht abgeschlossen sind, läßt sich aus heutiger Sicht auch noch keine Aussage hinsichtlich eines Einsetzdatums machen. Hierbei lassen wir uns in erster Linie davon leiten, den maximalen Gesundheitsanforderungen in „Corona-Zeiten“ gerecht zu werden.

Tafel Lübeck e.V.
(Joachim Lamm -Vorsitzender-)

Lübeck, den 23.4.2020

Pressemitteilung der Tafel Lübeck e.V. Nr. 03/20 vom 9.4.2020

Die Tafel Lübeck plant während der Ruhezeit des bekannten Tafelbetriebes eine weitere Sonderaktion "open-air", um ihre Bedürftigen erreichen zu können:

-17.4.2020 Kolberger Platz ab 10 Uhr für Kunden der „Die-Ausgabe“,
                                        ab 11 Uhr für Kunden der „Mit-Ausgabe“,
                                        ab 12 Uhr für Kunden „Moisling“,
                                        ab 13 Uhr für Kunden „Buntekuh“
-20.4.2020 Kücknitz ab 12 Uhr
                 Travemünde ab 13 Uhr
-22.4.2020 Eichholz ab 13 Uhr

Tafel Lübeck e.V.
(Joachim Lamm -Vorsitzender-)

Lübeck, den 9.4.2020

Gemeinsame Pressemitteilung der Tafel Lübeck e.V. und der Hansestadt Lübeck

Die „Tafel Lübeck“ plant in der Zeit der Schließung der bekannten Ausgabestellen eine Sonderaktion, um ihre Bedürftigen in dieser Ausnahmesituation erreichen zu können. Mit Unterstützung der Hansestadt Lübeck sollen zwischen dem 3. und 8. April an 4 Standorten in Lübeck Sonderausgaben stattfinden, und zwar direkt vom tafeleigenen LKW. Folgende Termine und Uhrzeiten sind geplant:

3.4.2020 Kolberger Platz - ab 10 Uhr für Kunden der „Die-Ausgabe“,
                                       ab 11 Uhr für Kunden der „Mit-Ausgabe“,
                                       ab 12 Uhr für Kunden „Moisling“,
                                       ab 13 Uhr für Kunden „Buntekuh“
6.4.2020 Kücknitz - ab 12 Uhr
6.4.2020 Travemünde - ab 14 Uhr
8.4.2020 Eichholz - ab 13 Uhr

Eine große Bitte an die Kunden der Tafel:
„Halten Sie ausreichend Abstand - 2 Meter - zu unserer aller Sicherheit (!!!) von anderen Kunden. Und halten Sie bitte auf jeden Fall Ihren Tafelausweis bereit. Nur so kann eine geordnete, unkomplizierte Sonderausgabe stattfinden.“ Jeder Bedürftige mit Tafelausweis soll eine vorbefüllte Tragetasche mit haltbaren Lebensmitteln erhalten. Danke nochmals an dieser Stelle allen Spendern!

Die Schließung des bekannten Tafelbetriebes muss leider bis auf weiteres verlängert werden. Wann dieser wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit nicht absehbar. Die Tafel Lübeck und Sozialsenator Schindler wünschen den Ehrenamtlichen und den Bedürftigen: „Bleiben Sie gesund!“ und appellieren an alle, auch auf Distanz freundlich und respektvoll miteinander umzugehen.

Lübeck, den 25. März 2020