Aktuelles

Angst vor Corona? Weniger Kunden gehen zur Tafel

 

Sind auch im aktuellen Lockdown voll in Aktion:
Dieter Lepper (l.) und Andreas Fink-Goldmann
beladen einen Transporter mit Waren für die
Ausgabestellen.
Mit fünf eigenen Kühltransportern sammelt der Verein
die Lebensmittel und verteilt sie an sieben Ausgabe-
stellen und soziale Einrichtungen. Fotos: 54°/John Garve

Es sind mehr als 230 Ehrenamtliche, die für die Tafel einsammeln, packen, ausliefern und in den sieben Ausgabestellen als "Verkäufer" die Menschen versorgen, die sich einen Einkauf im Supermarkt nicht leisten können. Die Helferinnen und Helfer der Tafel gehören größtenteils der Generation Ü 60 an - und damit der Risikogruppe in der Corona-Pandemie. Doch sie haben sich nicht zurückgezogen und in diesem ungewöhnlichen Jahr dennoch 600 Tonnen Lebensmittel verteilt - weniger als in den Vorjahren, aber immer noch eine Menge.

Rückblende: Im ersten Lockdown schließen die Ausgabestellen - zum Schutz der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Doch bereits Anfang April organisiert die Tafel mit ihrem damaligen Vorsitzenden Joachim Lamm und Unterstützung der Stadt Open-Air-Sonderausgaben: Die Tafel-Kunden erhalten, direkt von der Ladefläche des Lkw, vorgepackte Tüten.

Der Verein investiert in Spuckschutzwände, Masken, Desinfektionsspender und ähnliche Ausrüstung - 17.500 Euro waren es laut Schatzmeister Lothar Frenz (74) - und nimmt im Mai den regulären Betrieb wieder auf. "Dank der Unterstüzung von Stiftungen, Firmen und der Stadt sind die zusätzlichen Ausgaben zu verkraften gewesen, so dass finanzielle Hilfestellungen, wie für Vereine vom Land oder Bund vorgesehen, nicht in Anspruch genommen werden mussten", so Frenz.

Doch anfangs sind die Lebensmittel knapp. Das schlägt sich auch in der Jahresbilanz der Tafel nieder: Frenz spricht von einem "signifikanten Rückgang um 25 Prozent, der aus dem ersten Lockdown und einem generell geringeren Angebot der Märkte resultiert".

Inzwischen hat sich alles wieder eingependelt, die Tafel versorgt mit fünf eigenen Kühltransportern - einer von ihnen wurde im September durch Großspenden einer Lübecker Stiftung und einer Lübecker Firma angeschafft - sieben Ausgabestellen und verschiedene soziale Einrichtungen in der Stadt sowie kleinere Tafeln in der Umgebung.

Auch im aktuellen Lockdown. "Wir sind bestens ausgerüstet", sagt die stellvertretene Vorsitzende Margot Bartsch (73), "unsere alten Spender sind sehr aktiv, so dass wir keine Lebensmittel-Knappheit haben." Auch die "Kauf-1-mehr"-Aktion der Wirtschaftsjunioren bei Edeka Martens im Luv-Center sei erfolgreich gewesen, ergänzt Schatzmeister Frenz. Was der Tafel-Vorstand bedauert: Der Mittagstisch, die "Tafelrunde" in und mit der Friedenskirche, ist wegen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres nicht möglich. "Hier wird mit der Bereitstellung und Verteilung vorgepackter Tüten ein wenig die Not gelindert", sagt Frenz, der hofft, dass das Angebot 2021 wieder aufgenommen werden kann.

Eines ist in der Bilanz für das Jahr 2020 erstaunlich: Der Durchschnitt liege, weiß der Schatzmeister, bei rund 1750 festen Tafel-Kunden pro Jahr. Ausnahme: das Jahr 2015/2016, als viele Flüchtlinge einen deutlichen Kunden-Zuwachs bewirkten. Eigentlich würde man vermuten, dass die ärmsten Lübecker auch im Corona-Jahr 2020 vermehrt die Unterstützung der Tafel gebraucht hätten. Aber das Gegenteil ist der Fall: "Die Anzahl der Kunden ist dieses Jahr um 25 Prozent zurückgegangen", sagt Frenz. "Wir können nur vermuten, dass sie wegen Corona Angst haben", so Margot Bartsch. "Vielleicht gehören sie ja zu einer Risikogruppe oder Fürchten ganz allgemein das Infektionsrisiko", ergänzt Frenz.

Ende Januar feiert die Lübecker Tafel 25-jähriges Bestehen. Gefeiert werde natürlich aufgrund der Corona-Situation nicht, sagt Margot Bartsch, "aber wir werden jeder Helferin und jedem Helfer einen Tafel-Becher überreichen."

Und Schatzmeister Lothar Frenz ist zuversichtlich, "dass wir dank der unverändert hohen Spendenbereitschaft für die Arbeit der Tafel in Lübeck mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unsere Leistungen für die hilfebedürftigen Menschen in Lübeck weiterhin anbieten können."

Bericht der Lübecker Nachrichten von sr

Jahresdank 2020

 

17.12.2020

 

Aus aktuellem Anlass teilt die Tafel Lübeck mit:

Die Ausgabestellen haben weiterhin - auch während des Lockdown - zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Lediglich am 24.12. (Heiligabend) und am 31.12. (Silvester) ruht der Tafelbetrieb, und die Ausgabestellen bleiben geschlossen.

Der Vorstand wünscht allen Lübecker*innen ein gesundes friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wegen Corona: Vielen Tafeln fehlen Grundnahrungsmittel

 

Lange Schlangen bei der Tafel: bei der Hilfsorganisation können sich bedürftige Menschen mit Lebensmitteln eindecken. Foto: Maxwitat

Die Lebensmittel werden weniger, die Schlangen bei den Tafeln aber nicht kürzer. Die Lieferwagen der Hilfsorganisatoren sind zwar wieder so unterwegs wie vor der Corona-Pandemie; die Spenden, die sie bekommen, reichen allerdings nicht immer aus. Vor allem klassische Grundnahrungsmittel fehlen. Welche Rolle spielt Corona?

In Hamburg anscheinend eine große. Dort hatten die Tafeln nach eigenen Angaben immer stark nach Messen, Großveranstaltungen und Straßenfesten davon profitiert, dass nicht alle Lebensmittel wie geplant verbraucht wurden. Inzwischen würden die Lebensmittel für die Bedürftigen aber kaum mehr ausreichen. "Wir fahren zwar schon wieder die alten Strecken und fahren dabei auch neue Supermärkte an, aber es kommt weniger rum als vor der Krise", sagt Vorstandsmitglied Julia Bauer. Vor allem Großspenden würden fehlen. "So war schnell ein ganzer Sprinter voll", sagt Bauer. Brisant: während der Coronakrise ist die Zahl der bedürftigen Menschen nach Tafel-Angaben in allen Hamburger Stadtteilen um bis zu 30 Prozent gestiegen.

Auch in Schleswig-Holstein merken einige Tafeln, dass die Spenden weniger werden. "Zur Zeit ist es wirklich so, dass wir weniger Spenden von den Supermärkten bekommen", sagt Olf Leder von der Neustädter Tafel. Er glaubt, dass es an den Touristen liegt, die gerade hier Urlaub machen. "Viele konnten nicht ins Ausland reisen und kaufen jetzt ordentlich ein." Besonders fehlen der Neustädter Tafel, wie der Hamburger auch, Dauerwaren wie Nudeln, Reis und Konserven. Auch Obst und Gemüse gibt es weniger. Dabei sei die Zahl der Kunden ebenfalls zuletzt gestiegen.

Einmal in der Woche darf jeder einkaufen gehen. Dafür gibt es vier verschiedene Ausgabestellen, von denen immer eine geöffnet hat: Grömitz, Neustadt, Timmendorfer Strand und Schönwalde. "Die Kunden sind alle bei uns registriert und bekommen einen Ausweis, auf dem auch vermerkt ist, wo sie die Ausgabestelle aufsuchen müssen", sagt Leder. Beliefert wird die Tafel von Supermärkten. "Zum Teil sind es aber auch Großspenden, die wir vom produzierenden Gewerbe bekommen", sagt er.

Die Ahrensböker Tafel bekommt auch weniger Obst und Gemüse gespendet. "Besonders gravierend ist es aber bei den Molkereiprodukten", erzählt Johann Rademacher. Da gebe es deutlich weniger Spenden als vorher. Auch er gehe nicht davon aus, dass es mit der Corona-Pandemie zusammenhängt. "Die Discounter disponieren einfach besser", sagt er. Die Planung in Sachen Nachfrage habe sich geändert und die Supermärkte bestellen weniger.

Bei der Oldenburger Tafel ist hingegen noch "alles ausgewogen". Allerdings sei die Zahl der Kunden hier auch gesunken. "Viele fürchten sich vor Corona und kommen deshalb nicht", glaubt Jörg Zander. Dei Tafel habe auch nur einmal in der Woche geöffnet. Einen Rückgang hat auch Margot Bartsch von der Lübecker Tafel gemerkt. Einen Engpass an Lebensmitteln verzeichnet die Lübecker Tafel dagegen bislang nicht. "Wir können unsere Bedürftigen noch immer gut bedienen", sagt sie. Eine komplette Grundversorgung könne durch die Tafeln ohnehin nicht geleistet werden. Die Taschen der Menschen seien nach einem Besuch bei der Tafel aber stets gut gefüllt. "In Deutschland muss keiner verhungern", ergänzt Bartsch.

"Nudeln und Reis haben eigentlich immer gefehlt", ergänzt Hans-Joachim Wild, Vorsitzender der Segeberger Tafel. Deshalb wurden in einigen Supermärkten Gitter-Sammelboxen aufgestellt, mit denen genau diese Lebensmittel eingefordert werden. "Das klappt bisher wirklich gut", sagt Wild stolz. Zudem wird am 28. November die "Ein-Teil-mehr-Aktion" durchgeführt, wo genau diese Lebensmittel erbeten werden. "Das muss dann für mindestens ein halbes Jahr reichen", sagt er.

Auch ihm ist nicht entgangen, dass die Zahl der Bedürftigen gestiegen ist. "Wir geben mehr Berechtigungsausweise aus", sagt er. Zudem seien inzwischen Menschen dabei, die sonst nicht unbedingt zu dem Kundenklientel gehörten. Auch er vermutet, dass dies an den wirtschaftlichen Umständen während der Corona-Pandemie liege. Hans-Joachim Wild verweist darauf, dass man auch als Privatperson etwas tun kann: "Zu Beginn der Corona-Pandemie war die Bereitschaft noch groß. Inzwischen ist sie abgeflaut." Das Nutzen der Sammelboxen oder das Spenden von Geld zum Kauf von Lebensmitteln sei dabei doch eigentlich ganz leicht.

Bericht der Lübecker Nachrichten von Jule Arista Runde

Ein neuer Flitzer für den guten Zweck

 

Lukas Blum (l.) und Frank Ollenschläger (3. v.l.) von Mercedes Benz übergaben das neue Fahrzeug und einen symbolischen Schlüssel an Fahrdienstleiter Michael Worreschck, Lothar Frenz, Birgit Weber und Gisela Werner (vom Vorstand der Tafel, v.l.). Foto: Felix König

Der Fuhrpark der Tafel Lübeck hat ein neues Schmuckstück: Sponsor Mercedes Benz übergab der Einrichtung jetzt einen nagelneuen Transporter. Er ersetzt einen alten Transporter, der den Anforderungen der Lebensmittelkontrolle nicht mehr gerecht geworden ist. Jetzt ist die Tafel mobiler unterwegs und kann Bedürftige noch besser versorgen als vorher.

Es mussten bereits fünf der alten Transporter ersetzt werden. Denn nur mit den neuen Transportern und der entsprechenden Kühlvorrichtung dürfen auch frische Milchprodukte zu den Ausgabestellen gefahren werden. "Mit diesem neuen Transporter ist die Modernisierung unseres Fuhrparks endlich abgeschlossen", sagt Lothar Frenz, Schatzmeister der Tafel Lübeck.

In die Modernisierung des gesamten Fuhrparks wurden 250.000 Euro investiert. Mercedes Benz unterstützt die Tafeln seit über 20 Jahren. Im Rahmen ihres Sponsoring-Programms übernimmt Mercedes Benz jeweils bis zur Hälfte des Kaufpreises.

"Wir sind stolz darauf, ein so bedeutsames Projekt wie die Tafel zu unterstützen und damit etwas Gutes zu tun", sagt Frank Ollenschläger, Verkaufsleiter für Transporter und Vans. An der Finanzierung des neuen Transporters beteiligten sich außerdem die Ladenbau-Firma Storebest und die Friedrich-Naumann Stiftung.

Bericht der Lübecker Nachrichten von Nina Lennartz

Hygieneschutz am Kolberger Platz

 

Mit den Spuckschutzelementen der Firma Cervotec (Münster) sind die Helfer*innen sowie die Lebensmittel während der Corona-Pandemie und darüber hinaus bestens geschützt. Der Vorstand der Tafel Lübeck e.V. dankt der Hansestadt Lübeck für die finanzielle Unterstützung.

Pressemitteilung der Tafel Lübeck e.V. Nr. 07/20 vom 3. Juni 2020

Nachdem die stationären Ausgaben am Kolberger Platz bereits wieder angelaufen sind, soll es ab der zweiten Juni-Woche auch für die Ausgabestellen in Kücknitz, Travemünde und Eichholz wieder losgehen:

Ausgabestelle Kücknitz:   Montag, den 8. Juni 2020 ab 14 Uhr
Ausgabestelle Travemünde:  Montag, den 8. Juni 2020 ab 15 Uhr
Ausgabestelle Eichholz - Mittwoch, den 10.Juni 2020 ab 14 Uhr
 
Neuanmeldungen bitte ca. 1 Stunde vor Ausgabebeginn mit den notwendigen Unterlagen erscheinen!
 
Der stationäre Vertrieb bedingt von allen Beteiligten ein hohes Maß an Disziplin, Rücksichtnahme und gegenseitigem Verständnis:

-so müssen die Abstandsregeln sowie Hygienevorschriften konsequent eingehalten,
-die Ausgabestellen dürfen nur einzeln und nicht von Familien betreten,
-und Kinder als Begleitperson u/o Kinderwagen können bis auf Weiteres nicht eingelassen werden.
 
Hier wird seitens der Tafel Lübeck um Verständnis gebeten. Der Mittagstisch der „Tafelrunde“ kann bis auf Weiteres noch nicht stattfinden, hier folgen zeitnah Informationen seitens der Friedenskirche.
 
Tafel Lübeck e.V.
(Joachim Lamm -Vorsitzender-)
 
Lübeck, den 3. Juni 2020

Pressemitteilung der Tafel Lübeck e.V. Nr. 06/20 vom 19. Mai 2020

Wie bereits angekündigt, gibt die Tafel nachfolgend die Startzeiten für die geplanten Lebensmittelausgaben in der letzten Mai-Woche „Alte Wäscherei“ am Kolberger Platz bekannt:

       -Dienstag     - 26.5. ab 13 Uhr Ausgabe „Innenstadt I“
       -Mittwoch    - 27.5. ab 12 Uhr Ausgabe „Innenstadt II“
       -Donnerstag - 28.5. ab 14 Uhr Ausgabe „Moisling“
       -Freitag       - 29.5. ab 13.30 Uhr Ausgabe „Buntekuh“

Neuanmeldungen bitte ca. 1 Stunde vor Beginn der Ausgabe mit den notwendigen Unterlagen erscheinen!

Sobald die Konzepte für die Ausgabestellen in Travemünde, Kücknitz sowie Eichholz umsetzbar sind, werden wir Einzelheiten hierzu bekannt geben. Gleiches gilt für den Mittagstisch der „Tafelrunde“ in der Friedenskirche.

Tafel Lübeck e.V.
(Joachim Lamm -Vorsitzender-)

Lübeck, den 19.5.2020

Pressemitteilung der Tafel Lübeck e.V. Nr. 05/2020 vom 14. Mai 2020

Neustart in Pandemie-Zeiten

Die Planungen der lübschen Tafel laufen auf Hochtouren, wenn alles klappt, soll der stationäre Betrieb in der letzten Mai-Woche wieder aufgenommen werden.

In der Zeit vom 3. April - 13. Mai des Jahres wurden mobil knapp 2.000, mit haltbaren Lebensmitteln vorgepackte Einkaufstaschen an bedürftige Tafelkunden ausgegeben. Nach erfolgtem Abschluß der 3. Sonderveranstaltung für alle sieben Ausgabestellen unter freiem Himmel, soll es wieder stationär losgehen, zunächst in der Hauptausgabestelle am „Kolberger Platz“. Hier planen wir anders, als in den Aussenstellen in Kücknitz, Travemünde und Eichholz, wo wir die Räumlichkeiten mit anderen Veranstaltern in der Woche teilen müssen. Aber auch für die letztgenannten Ausgabestellen wird es in Kürze wieder heißen:

Die Tafel macht weiter!

Der stationäre Vertrieb in Corona-Zeiten bedingt von allen Beteiligten ein hohes Maß an Disziplin, Rücksichtnahme und gegenseitigem Verständnis:

-so müssen die Abstandsregeln sowie Hygienevorschriften konsequent eingehalten,
-die Ausgaberäume dürfen nur einzeln und nicht von Familien betreten,
-und Kinder als Begleitpersonen und/oder Kinderwagen können bis auf Weiteres nicht eingelassen werden.

Hier wird seitens der Tafel Lübeck um Verständnis gebeten. Sobald es praktikable Lösungen für die Ausgabestellen Kücknitz / Travemünde / Eichholz gibt, werden diese bekanntgegeben.

Tafel Lübeck e.V.
(Joachim Lamm -Vorsitzender-)

Lübeck, den 14. Mai 2020

Pressemitteilung der Tafel Lübeck e.V. Nr. 04/20 vom 23.4.2020

Aufgrund des großen Zuspruchs und wegen vieler positiver Rückmeldungen durch unsere Kunden, plant die Tafel Lübeck eine Fortsetzung der diesjährigen „Freiluftsaison“! Folgende Termine sind geplant:

-8.5.2020 - Kolberger Platz ab 10 Uhr für Kunden der „Dienstag-Ausgabe“
                                        ab 11 Uhr für Kunden der „Mittwoch-Ausgabe“
                                        ab 12 Uhr für Kunden „Moisling“
                                        ab 13 Uhr für Kunden „Buntekuh“
-11.5.2020 - Kücknitz ab 12 Uhr
                   Travemünde ab 13 Uhr
-13.5.2020 - Eichholz ab 13 Uhr

Da die Vorbereitungen für den Neustart eines regulären Tafelbetriebs noch nicht abgeschlossen sind, läßt sich aus heutiger Sicht auch noch keine Aussage hinsichtlich eines Einsetzdatums machen. Hierbei lassen wir uns in erster Linie davon leiten, den maximalen Gesundheitsanforderungen in „Corona-Zeiten“ gerecht zu werden.

Tafel Lübeck e.V.
(Joachim Lamm -Vorsitzender-)

Lübeck, den 23.4.2020

Pressemitteilung der Tafel Lübeck e.V. Nr. 03/20 vom 9.4.2020

Die Tafel Lübeck plant während der Ruhezeit des bekannten Tafelbetriebes eine weitere Sonderaktion "open-air", um ihre Bedürftigen erreichen zu können:

-17.4.2020 Kolberger Platz ab 10 Uhr für Kunden der „Die-Ausgabe“,
                                        ab 11 Uhr für Kunden der „Mit-Ausgabe“,
                                        ab 12 Uhr für Kunden „Moisling“,
                                        ab 13 Uhr für Kunden „Buntekuh“
-20.4.2020 Kücknitz ab 12 Uhr
                 Travemünde ab 13 Uhr
-22.4.2020 Eichholz ab 13 Uhr

Tafel Lübeck e.V.
(Joachim Lamm -Vorsitzender-)

Lübeck, den 9.4.2020

Gemeinsame Pressemitteilung der Tafel Lübeck e.V. und der Hansestadt Lübeck

Die „Tafel Lübeck“ plant in der Zeit der Schließung der bekannten Ausgabestellen eine Sonderaktion, um ihre Bedürftigen in dieser Ausnahmesituation erreichen zu können. Mit Unterstützung der Hansestadt Lübeck sollen zwischen dem 3. und 8. April an 4 Standorten in Lübeck Sonderausgaben stattfinden, und zwar direkt vom tafeleigenen LKW. Folgende Termine und Uhrzeiten sind geplant:

3.4.2020 Kolberger Platz - ab 10 Uhr für Kunden der „Die-Ausgabe“,
                                       ab 11 Uhr für Kunden der „Mit-Ausgabe“,
                                       ab 12 Uhr für Kunden „Moisling“,
                                       ab 13 Uhr für Kunden „Buntekuh“
6.4.2020 Kücknitz - ab 12 Uhr
6.4.2020 Travemünde - ab 14 Uhr
8.4.2020 Eichholz - ab 13 Uhr

Eine große Bitte an die Kunden der Tafel:
„Halten Sie ausreichend Abstand - 2 Meter - zu unserer aller Sicherheit (!!!) von anderen Kunden. Und halten Sie bitte auf jeden Fall Ihren Tafelausweis bereit. Nur so kann eine geordnete, unkomplizierte Sonderausgabe stattfinden.“ Jeder Bedürftige mit Tafelausweis soll eine vorbefüllte Tragetasche mit haltbaren Lebensmitteln erhalten. Danke nochmals an dieser Stelle allen Spendern!

Die Schließung des bekannten Tafelbetriebes muss leider bis auf weiteres verlängert werden. Wann dieser wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit nicht absehbar. Die Tafel Lübeck und Sozialsenator Schindler wünschen den Ehrenamtlichen und den Bedürftigen: „Bleiben Sie gesund!“ und appellieren an alle, auch auf Distanz freundlich und respektvoll miteinander umzugehen.

Lübeck, den 25. März 2020